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FÜR ALLE » Für Privatpersonen » Energie sparen - Tipps

Ganz einfach ... Energie sparen!

Beim Thema Energie sparen denken wir zuallererst an das eingesparte Geld und die gesunkenen Abrechnungen. Doch mit Blick auf das große Ganze tun wir dabei noch viel Gutes fürs Klima und die Umwelt.

Wir geben Ihnen hier einige wichtige Energiespartipps an die Hand, mit denen Sie ganz einfach Energie sparen können und so Ihren Geldbeutel und die Umwelt schonen.

Klicken Sie einfach auf das jeweilige Gerät und unsere Tipps werden Ihnen angezeigt

Guten Appetit, frohes Arbeiten und viel Spaß beim SPAREN!

Küche

Spartipps zum Wasserkocher Spartipps zum Kaffeeautomaten Spartipps zur Mikrowelle spartipps zum Geschirrspühler Spartipps zum Herd Spartipps zum Kühlschrank
Kaffeeautomat & Kaffeemaschinen
  • Kaffeemaschinen:
    Für größere Mengen Filterkaffee sollte eine Thermoskanne verwendet werden, statt der Warmhalteplatte an Filterkaffeemaschinen. Bei der Kaffeezubereitung durch Vollautomaten wird viel Strom für eine konstante Betriebstemperatur und für die Stand-by Funktion verbraucht.
    Daher lautet die Empfehlung: Bei programmierbaren Maschinen eine möglichst kurze Betriebszeit einstellen.
  • Geräte ohne selbsttätige Ausschaltfunktion sollten sofort nach dem Brühen abgeschaltet werden. Darüber hinaus ist es ratsam, Kaffeeautomaten regelmäßig zu reinigen und zu entkalken. Kaffeeautomaten haben zwar kein Energielabel, aber Maschinen mit dem Umweltzeichen Blauer Engel sind besonders sparsam.
  • Kaffee mit der Kaffeemaschine spart Strom: Bereiten Sie Ihren Kaffee mit der Kaffeemaschine zu, anstatt ihn auf der Herdplatte zu kochen.
  • Noch weniger Energie als die Kochplatte des Herdes benötigt ein Tauchsieder.
  • Eine Alternative zur Kaffeemaschine stellt der Wasserkocher dar. Er arbeitet oftmals noch sparsamer als die Kaffeemaschine.
  • Eine Thermoskanne hält Ihren Kaffee günstiger warm als die Warmhalteplatte der Kaffeemaschine. Auch das Aroma bleibt länger erhalten.
Backofen, Elektroherd & Kochen
Elektroherd:
  • Elektroherd ist der größte Stromfresser: Der Elektroherd mit 8 bis 10 Kilowatt Anschlusswert ist im Vergleich zu allen anderen Haushaltsgeräten der größte Stromverbraucher.
    Viel kostengünstiger und sparsamer ist es, mit Gas zu Kochen und zu Backen, denn Erdgas ist energetisch und kosten- günstiger als Strom. In einer vierköpfigen Familie ist mit rund 600 kWh pro Jahr für einen Elektroherd zu rechnen.
  • Zwar sind Gasherde in der Regel teurer, wird allerdings der Mehrwert von 500 Euro nicht überschritten, rechnet sich die Anschaffung. Von Vorteil ist auch, dass alle Pfannentypen verwendet werden können und dass das Gas in der Regel besser regulierbar ist. Ein moderner Gaskocher benötigt rund 50 Prozent weniger Energie als die elektrische Konkurrenz.
  • Induktionskochplatten verbrauchen bei kleinen Mengen gegenüber den heute üblichen Kochplatten rund 30 % weniger Strom. Bei großen Mengen ist die Stromeinsparung (mehr als 500 g) prozentual geringer.
    Bei Induktionsherden bleibt das Glaskeramikfeld kalt. Sie erzeugen die Wärme im Topf selbst. Bedingung ist, dass Töpfe und Pfannen aus magnetisierbarem Material bestehen. Wer sich aber in unmittelbarer Nähe aufhält, wird einem relativ hohen Magnetfeld ausgesetzt.
  • Glaskeramikkochplatten mit Strahlungsheizkörper arbeiten deutlich wirtschaftlicher als die herkömmlichen Gusseisenplatten. Die Stromersparnis liegt zwischen 10 bis 20 %. Glaskeramik wird nur an den Stellen heiß, wo geheizt wird und es fließt kaum Wärme unnötig ab.
  • Halogenstrahler unter dem Glaskeramikkochfeld: Hier wird eine höhere Temperatur als bei einer konventionellen Kochstelle erzeugt, wodurch die Aufheizzeiten beim Kochen verkürzt werden. Die Umwandlung des Stroms in Licht verursacht Verluste, daher ist diese Technik nur für kleinere Mengen und kurze Kochzeiten geeignet. Die Stromersparnis gegenüber konventionellen Kochplatten beträgt etwa 10%.
Kochen:
  • Herdplatte rechtzeitig ausschalten: Wählen Sie zum Ankochen die höchste Einstellung Ihrer Kochplatte und schalten Sie zum Weitergaren rechtzeitig herunter.
  • Töpfe sollten so groß wie die Herdplatte sein: es werden rund 20 % Wärme und Strom vergeudet, wenn die Herdplatte nur 1 bis 2 cm größer ist als der Topf. Daher wählen Sie Ihr Kochgeschirr passend zum Durchmesser der Kochplatte. Verwenden Sie immer den kleinstmöglichen Topf.
    Es empfiehlt sich vor dem Kauf von Kochtöpfen den Durchmesser der Kochplatte bzw. –zone und im Geschäft den Boden der Kochtöpfe zu messen.
  • Schalten Sie die Kochplatte oder den Backofen schon 5 Minuten vor Ende der Garzeit ab! Die Restwärme reicht zum Beenden des Koch-, Brat- oder Backvorgangs aus.
  • Nudeln werden auch bei abgeschalteter Herdplatte fertig und Sie können dadurch eine Menge Strom sparen. Lassen Sie Teigwaren und Reis nach 1 bis 2 Minuten Kochen bei geschlossenem Topf noch 20 bis 30 Minuten garen. Reis, Linsen, Bohnen und Getreide vorquellen lassen. Damit wird die Garzeit erheblich verkürzt!
  • Nutzen Sie das Kochwasser vollständig (Suppe, Eintopf, Gemüse...). Zuviel Wasser beim Garen von Gemüse verbraucht unnötig viel Energie, verwässert den Geschmack und verschlechtert außerdem den Gehalt an Vitaminen, Mineral- und Nährstoffen.
  • Der Schnellkochtopf spart Strom: Mit einem Schnellkochtopf (Dampfkochtopf) bei langkochenden Gerichten können 70 % an Zeit und 30 bis 60 % Strom eingespart werden. Die Garzeiten beim Dampfkochtopf sind erheblich kürzer. Außerdem bleiben mehr lebenswichtige Vitamine und Mineralsalze erhalten. Die zubereiteten Speisen sind somit wesentlich gesünder als bei herkömmlichen Töpfen. Der Dampfkochtopf sollte vor allem bei langer Gardauer oder größeren Mengen (2 kg) genutzt werden.
  • „Omas Kochkiste“ eignet sich zum Garen vieler Speisen. Ohne zusätzliche Wärmezufuhr und aufgrund geringer Wärmeverluste bleibt dieser wärmegedämmte Behälter auf einer hohen Temperatur und die Speisen garen weiter.
  • Verbeulte Töpfe verlängern die Kochzeit: Benutzen Sie Kochtöpfe mit ebenem und glatt geschliffenem Boden. Durch guten Kontakt zur Herdplatte wird die Herdwärme besser ausgenutzt. Am besten eignen sich Töpfe aus Edelstahl.
  • Für eine gute Wärmeübertragung sind Töpfe mit sog. Sandwichboden vorteilhaft. Achten Sie auf einen leicht nach innen gewölbten Topfboden (dieser liegt in heißem Heizzustand eben auf)!
  • Wärmeverluste werden auch durch wärmedämmende Töpfe verringert. Sie sparen bis zu 15 % des Energieverbrauches.
  • Langzeitgartöpfe bereiten Mahlzeiten durch langsames Garen auf niederer Temperatur zu. Dies schont vor allem die Vitamine.
  • Ein direkt beheizter Einkochtopf ist beim Einkochen um rund 10 % sparsamer als ein Einkochtopf auf der Kochplatte.
  • Topf ohne Deckel benötigt mehr Strom: Ohne Deckel wird ca. drei Mal so viel Strom benötigt, um eine Speise am Kochen zu halten. Deshalb: Lassen Sie den Deckel während des Kochens ständig auf dem Topf.
  • Außerdem kostet Abheben zusätzliche Energie. Werden die Speisen wasserarm zubereitet, wird die Ankochzeit verkürzt und somit Strom gespart. Glasdeckel erleichtern das Topfgucken.
  • Kleine Kochsünden bedeuten oft erheblichen Mehrverbrauch:
    • Ungeeignetes Kochgeschirr                        10 bis 15 %
    • Schlecht genutzte Speicherwärme              10 bis 15 %
    • Zuviel Ankochwasser                                     5 bis 9 %
    • Kochplattengröße und Topfgröße bzw.
      Kochgutmenge schlecht angepasst               5 bis 10 %

Backofen:
  • Kleine Produkte nicht im Backofen grillen, also keine Brotscheiben im Ofen toasten oder einige wenige Würstchen grillen. Backen Sie kleine Produkte besser auf dem Toaster oder dem Kleingrill auf, statt im Backofen. Der Backofen verbraucht drei- bis viermal so viel Energie.
  • Beim Backofen die Nachwärme nutzen: Wenn die Back- und Bratzeit mehr als 40 Minuten beträgt, schalten Sie den Backofen 10 Minuten vor Ende der Backdauer ab und nutzen Sie die Nachwärme.
  • Backofentür geschlossen halten, da bei jedem Öffnen etwa 20 % der Wärme verloren gehen, sodass nachgeheizt werden muss. Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als unbedingt nötig. Reinigen Sie gelegentlich das Sichtfenster.
  • Zu langes Vorheizen des Backofens ist die größte Verlustquelle, Backen ohne Vorheizen spart bis zu 20 % Energie. Heizen Sie den Backofen nur vor, wenn es unbedingt erforderlich ist (z.B. bei empfindlichen Teigen).
  • Umluftbacköfen können auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig mehrere Kuchen backen und sie brauchen ca. 25 bis 40 % weniger Heizenergie als herkömmliche Backöfen. Dunkle Backöfen nehmen die Hitze schneller auf als helle.
  • Sie sollten erst ab 1 kg Bratenfleisch die Zubereitung im Backofen vornehmen.
  • Der Backofen braucht bis zu viermal mehr Energie als die herkömmliche Kochplatte. Also benutzen Sie immer wenn möglich die Kochplatte.
Kühlschrank& Gefrierschrank
  • Je kühler der Raum, desto weniger Stromverbrauch. Eine Umgebungstemperatur von 16 Grad statt 20 Grad spart etwa 10 % Strom.
  • Lüftungsschlitze nicht abdecken und ggf. Lüftungsschlitze an der Einbauverkleidung anbringen, denn ein „Hitzestau“ mit tropischen Temperaturen verringern den Wirkungsgrad des Kühlaggregats stark.
  • Der Wärmetauscher an der Rückseite des Gerätes sollte zweimal im Jahr gereinigt werden, da sich die Staubschicht wie eine Dämmschicht auswirkt. Der Abstand von Wand und Gerät sollte mindestens 5 cm betragen, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Vor dem Urlaub Kühlschrank, wenn möglich auch Kühltruhe oder Gefrierschrank, leeren und abschalten und besser noch den Gerätestecker aus der Steckdose ziehen oder den Hauptschalter ausschalten.
  • Kühlgeräte regelmäßig abtauen, den bei einer 1 cm dicken Eisschicht steigt der Stromverbrauch unnötig
  • Bei Gefriergeräten verzögert das Auswischen mit Glyzerin den Reifansatz.
  • Ein schlechtes Schließen der Türen (Gummidichtung) ruft schnelles Vereisen hervor, darum sollte gelegentlich die Dichte der Türen des Gerätes geprüft werden: Legen Sie bei Dunkelheit eine Taschenlampe in das Gerät, sollte ein Lichtschein herausdringen, muss die Gummidichtung ausgetauscht werden.
  • Dichtungsgummi mit Talkumpuder oder einem Gummipflegemittel einreiben. Der Gummi bleibt dadurch geschmeidig und die Türe lässt sich gut schließen.
  • Beachten Sie, dass das 3-Sterne-Fach nicht unabhängig vom Kühlschrank geregelt wird, weshalb das Tiefkühlfach im Kühlschrank nur zur Lagerung von Tiefkühlkost genutzt werden sollte. Frieren Sie im Tiefkühlfach nichts ein, denn beim Einfrieren von Lebensmitteln wird auch der übrige Teil des Kühlschranks stärker gekühlt und steigert den Stromverbrauch.
  • Beim Kauf einer Kühl-Gefrierkombination sind zwei getrennte Kühlkreisläufe und eine separate Öffnung für beide Teile wichtig. Sie können dadurch beispielsweise im Urlaub den Kühlschrank abschalten aber das Gefrierfach weiterlaufen lassen.
  • Der Unterschied von einem 3-Sterne-Fach mit -18 Grad und einem 4-Sterne-Fach mit -18 Grad liegt im Gefriervermögen. Lediglich 4-Sterne-Fächer können frische Ware ausreichend schnell einfrieren, ohne dass das bereits Gefrorene auftaut.
  • Gefriertruhe ist sparsamer als Gefrierschrank, Truhen verbrauchen im Schnitt rund 15 % weniger Energie. Gefriertruhen sind meistens besser gedämmt als Gefrierschränke. Die Kälte bleibt unten. Allerdings relativiert sich die Energiesparschaltung schnell, wenn Sie zu groß ist.
  • Um eine Gefriertruhe wirtschaftlich zu nutzen, sollte es ganzjährig zu 2/3 gefüllt sein.
  • Eine Gefriertruhe mit Sparschaltung hat einen noch geringeren Stromverbrauch.
  • Benutzen Sie ein großes Gerät, anstatt zwei kleinen Geräten. Das ist verbrauchsgünstiger.
  • Bei vielen modernen Gefriertruhen ist der Wärmetauscher in die Außenwände integriert. In diesem Fall sollte die Gefriertruhe möglichst frei stehen.
  • Für Tiefkühlkost wird 4x mehr Energieaufwand benötigt als für Frischware. Wann immer möglich, sollten Sie Produkte aus der Region kaufen. Die energieintensive Lagerung in der Kühltruhe kommt noch hinzu.
Wasserkocher
  • Wasserkocher statt Herd oder Mikro: Zum Kochen von Wasser eignet sich am besten der schlichte Tauchsieder oder ein moderner Wasserkocher. Auf einfache Art und Weise erfolgt die direkte Erhitzung ohne Umwege. Deshalb: Erhitzen Sie das Wasser für Tee, Kaffee oder zum Nudeln kochen mit dem Wasserkocher.
  • Um z. B. einen Liter Teewasser im Wasserkocher zu erhitzen, benötigt man mit dem Blitzwasserkocher zwischen 90 bis 110 Wh während mit dem Elektroherd 150 Wh benötigt werden.
  • In knapp 3 Minuten bringt der Heißwasserbereiter 4 Tassen Wasser zum Kochen und schaltet dann automatisch ab. Das Mikrowellengerät hingegen, erhitzt die gleiche Menge Wasser langsamer und mit mehr Strom.
  • Erwärmen Sie immer nur so viel Wasser, wie Sie wirklich brauchen. Wasserkocher haben dafür eine genaue Skala. Beim Neukauf lohnt ein Blick auf den Stromverbrauch, außerdem lässt sich bei manchen Geräten die gewünschte Temperatur voreinstellen.
Spülmaschine
  • Füllen Sie die Spülmaschine immer komplett, bevor Sie sie einschalten. Wählen Sie ein Programm mit möglichst niedriger Temperatur. Entkalken Sie die Maschine regelmäßig. Wählen Sie beim Neukauf ein Gerät der Effizienzklasse A+++.
  • Moderne Spülmaschinen sind mittlerweile sehr sparsam, selbst ein sparsamer Handspüler benötigt in der Regel deutlich mehr Wasser als eine sparsame Geschirrspülmaschine jüngeren Datums.
  • Die Höhe des Stromverbrauchs ist aus diesem Grund bei der Bewertung der Ökobilanz von zentraler Bedeutung. Generell gilt, dass das Fassungsvermögen einer Geschirrspülmaschine immer voll ausgenutzt und das Sparprogramm genutzt werden sollte.
  • Beim Neukauf einer Geschirrspülmaschine sollten Sie darauf achten, dass der Stromverbrauch im Standardprogramm für 12 Maßgedecke ohne Warmwasseranschluss nicht höher als 1 kWh liegen sollte. Bei einem vorhandenen Warmwasseranschluss sollte der Stromverbrauch bei ungefähr 0,5 kWh liegen. Pro Spülgang sollten weniger als 5 Liter Wasser verbraucht werden.
  • Idealerweise sollten Sie die Spülmaschine an die Warmwasserleitung anschließen, denn der meiste Strom wird für das Aufheizen des Wassers benötigt. Der Stromverbrauch lässt sich durch einen direkten Anschluss an die Warmwasserleitung reduzieren.
    Das gilt ganz besonders, wenn Ihr Wasser mit umweltfreundlicher Energie (Sonne, Gas) und nicht über Strom aufgeheizt wird. Es sollte allerdings nicht mehr als ein Liter kaltes Wasser aus der Leitung fließen, bevor warmes Wasser kommt. Wichtig ist eine gute Dämmung der Rohrleitung.
Mikrowelle
  • Die Mikrowelle ist bei großen Mengen unrentabel: Bei der Zubereitung (Garen) von mehr als zwei Portionen wird deutlich mehr Energie verbraucht als eine herkömmliche Kochplatte. Ab vier Portionen entfällt auch der Zeitgewinn.
  • Man sollte sich vor der Anschaffung eines Mikrowellenherdes gut überlegen, ob er wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann.
  • Mikrowellenherde sind zum Garen kaum geeignet. In deutschen Haushalten wird die Mehrzahl der Geräte als Aufwärm- und Auftaugerät benutzt. Aber gerade durch Auftauen und Aufwärmen von Tiefkühlkost wird viel Energie verschwendet.
  • Bei 250 bis 500 g Gemüse oder Beilage ist die Mikrowelle energetisch günstiger als die konventionelle Kochplatte. Im Vergleich zu herkömmlichen Kochplatten verbraucht die Mikrowelle dann weniger Strom.
    Induktions- und Lichtkochstellen haben bei kleinen Mengen den gleichen Energieverbrauch wie die Mikrowelle. Gegenüber Gaskochstellen verschwendet die „schnelle Welle“ sogar um bis zu 37 % mehr Energie.
  • Bei Getreidegerichten braucht der Mikrowellenherd 80 % mehr Energie als die Kochplatte bei gleicher Zeit (Nachwärme nutzen). Getreide und größere Portionen bereitet man auf dem Elektroherd energiesparender zu. Suppen und Eintöpfe lassen sich im Schnellkochtopf besser zubereiten. Beim Wasser kochen bis zu einem halben Liter schneidet der Mikrowellenherd besser ab.
NEU - bitte noch verlinken: Eierkocher
  • Der Eierkocher ist nicht die beste Lösung, denn wer die Eier mit wenig Wasser bedeckt (Bodendecke genügt) kocht, kommt mit ähnlich wenig Energie aus, wie ein Eierkocher.
  • Durch das Kochen der Eier mit wenig Wasser wird die „graue Energie“ für die Herstellung des Eierkochers gespart.
  • Aber Achtung: Werden die Eier allerdings mit viel Wasser gekocht, dann verbraucht man ungefähr dreimal so viel Energie wie mit einem Kleingerät.

Büro und Homeoffice

Spartipps zum Drucker Spartipps zum Laptop Spartipps zum Monitor Spartipps zur Lueftung Türen und Fenster
Drucker & Papier
  • Papierverbrauch senken: Für die Herstellung von Papier wird viel Energie und Wasser benötigt. Reduzieren Sie deshalb Ihren Papierverbrauch und überlegen Sie jedes Mal, ob das Ausdrucken unbedingt notwendig ist.
  • Doppelseitiges Drucken und Kopieren hilft beim Papier sparen.
  • Verwenden Sie Umweltpapier! Für Kopierer und Drucker sollten sie 80 g/qm Recyclingpapier einsetzen.
Rechner, Bildschirm & Co.
  • Energiepause: Fahren Sie in der Mittagspause oder während Besprechungen Ihren Rechner herunter. Schon ab 15 Minuten lohnen sich die Modi „Ruhezustand“ oder „Energie sparen“. Die letzte Sitzung wird jeweils gespeichert. Vergessen Sie auch den Bildschirm und gegebenenfalls den Drucker nicht.
  • Nicht mehr nachtaktiv: Am Ende des Arbeitstages fahren Sie den Rechner ganz herunter und schalten den Bildschirm und alle Zusatzgeräte wie Scanner, Faxgerät und Drucker ganz aus. Am besten geht das, wenn alle Komponenten an einer abschaltbaren Mehrfachsteckdose hängen. Schalter um - und aus. So vermeiden Sie, dass nicht sichtbare Trafos unbemerkt Strom verbrauchen. Eine Zeitschaltuhr ist bei Netzwerken empfehlenswert!
  • Bildschirme sind im Schnitt für zwei Drittel des Energieverbrauches eines Computers verantwortlich. Daher schalten Sie den Bildschirm jedes Mal ab, wenn er nicht benötigt wird.
  • Router: Zu richtigen Großverbrauchern von Strom sind Router geworden. Sie verbinden den PC in der Regel über eine WLAN-Verbindung mit dem Internet. Auch deren Verbrauch lässt sich verringern. Bei vielen Modellen lassen sich die Datenübertragungsfunktionen zeitlich begrenzen und bspw. nachts abschalten. Wer nachts außerdem WLAN-Empfänger (PC, Handy, Smart TV) komplett ausschaltet, verringert damit auch den Stromverbrauch des Routers.
  • Gleiches gilt für WLAN-Repeater. WLAN-Repeater erweitern die Reichweite des Funknetzes und kommen deshalb oft in großen Wohnungen oder Häusern zum Einsatz.
Lüftung & Kühlung im Büro & Homeoffice
  • Klimaanlagen und Klimageräte: Viele empfinden Klimaanlagen und mobile Klimageräte im Hochsommer als Segen - doch diese verbrauchen eine Unmenge an Strom. Künstlich heruntergekühlte Luft ist zudem nicht unbedingt gesund: Sie fördert Infekte und schwächt das natürliche Immunsystem.
  • Klimaanlagen in Verwaltungsgebäuden werden häufig zentral geregelt. Die Raumtemperatur lässt sich manchmal direkt einstellen. Kühlen Sie die Raumtemperatur nur so weit herunter wie unbedingt notwendig; 25 Grad genügen an einem heißen Tag. Und schalten Sie das Gerät aus, wenn Sie den Raum länger verlassen -vor allem über Nacht.
Ventilatoren
  • Natürlich braucht ein Ventilator Strom, um Wind zu produzieren. Im Gegensatz zu einer Klimaanlage ist dies jedoch deutlich weniger. Lassen Sie das Gerät dennoch nur laufen, wenn Sie im Raum sind - und nur, wenn es gar nicht anders geht.
  • Morgens beispielsweise zieht auch ein kühler Wind durchs Büro, wenn Sie Durchzug machen.
Lüftungsanlagen
  • Moderne, zentrale Lüftungsanlagen steuern den gesamten Luftwechsel in einem Gebäude je nach Erfordernis der einzelnen Räume. Die einströmende Luft hat in etwa immer die gleiche Temperatur, so dass die Räume sommers wie winters angenehm temperiert bleiben.
  • Falls Sie zu Hause einen Umbau planen, lohnt es sich, über eine automatische Lüftung nachzudenken. Sie filtert auch Partikel aus der Luft und regelt die Menge an Feuchtigkeit. Letzteres wirkt einer Schimmelbildung entgegen.
Laptop
  • Laptops sind günstiger als PC´s, denn ein PC inklusive Monitor verbraucht im Bereitstellungsbetrieb durchschnittlich ca. 35 Watt.
  • Insgesamt betrachtet, verbrauchen Notebooks viel weniger Energie als PCs inklusive Monitor. Es ist denkbar, dass Multimedia-PCs incl. 14 Zoll Monitor mehr als 100 Watt Leistung im Betrieb benötigen. In der Regel kommt aber ein ähnlich starkes Notebook mit 25 bis 30 Watt Leistung aus.
Heizen und Lüften im Büro sinnvoll kombinieren
  • Lüften und Heizen gehören eng zusammen. Gerade in der wechselhaften Frühjahrszeit lohnt es sich, im Büro ein Auge auf beides zu haben. Denn sowohl Dauerlüften mit gekipptem Fenster als auch ein falsch eingestelltes Thermostatventil verschwenden viel Energie.
  • Mit einem Thermostatventil lässt sich vorab die gewünschte Raumtemperatur einstellen. Die Position „3“ entspricht etwa 20 Grad Celsius - egal, wie warm oder kalt es draußen ist. Das Ventil passt die Wärmezufuhr automatisch an, wenn die Temperatur zu niedrig oder zu hoch ist. Wärmt beispielsweise die Sonne den Raum, schließt es sich. Kühlt der Raum ab, öffnet es und lässt warmes Heizwasser in den Heizkörper fließen.
  • Richtig lüften: Die effizienteste Art zu lüften, ist die Stoßlüftung. Das heißt, Sie öffnen das oder die Fenster für etwa fünf Minuten weit und schließen Sie dann wieder ganz. Noch besser geht es mit Durchzug. Die Thermostatventile schließen Sie dabei ganz, um keine Heizenergie zu verschwenden. So haben Sie nicht nur frische Luft im Raum - gegenüber dem Dauer-Kipp-Lüften lassen sich damit auch bis zu einem Drittel der Heizkosten sparen.
  • Öffnen Sie die Fenster immer ganz und drehen Sie dabei das Thermostatventil zu. Wärmt mittags die Sonne den Raum, können Sie das Thermostatventil ebenfalls schließen, vielleicht schon am Vormittag. Das spart viel Energie.

IMMER MAL WIEDER DEN VERBRAUCH PRÜFEN, OB BEI STROM, GAS ODER WASSER - SO BEHALTEN SIE DEN ÜBERBLICK.
Vergleichen und sparen

Eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über die aktuellen Marktpreise der Energieanbieter zu verschaffen, sind Vergleichsportale im Internet.

Unser Tipp:
Achten Sie auch auf die Grundpreise, nicht nur auf die Verbrauchspreise.
Am besten rechnen Sie sich Ihren Verbrauch genau aus, um vergleichbare Endpreise zu erhalten.

Vergleichsportale:

Sparsame Haushaltsgeräte 2021
Termin Telefon 07904 945 99-10
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